Seit mehr als drei Monaten habe ich nichts mehr geschrieben. Aber es war ja auch so viel los. Hochzeit 1 von 3. Silberhochzeit meiner Eltern. Beides war sehr schön. Morgen fahr ich nach Düsseldorf zum Genesiskonzert.

Aber was mache ich eigentlich gerade. Ich bin beim ERF, dem Evangeliumsrundfunk in Wetzlar. Der ERF sendet christliches Radioprogramm und Fernsehpogramm. Darüber hinaus betreibt der ERF mehrere Internetseiten. Wer sich näher dafür interessiert kann sich die Website angucken: www.erf.de

erftv

Das Programm der Fernsehabteilung, in der ich das Praktikum mache kann man seit gut einem Monat im Internet mit bis zu 1,5 Mbit angucken. Besonders empfehlenswert finde ich Folgen hat Folgen. Dahinter verbergen sich 15 Minütige Kurzfilme, die sich mit ganz alltäglichen Problemen beschäftigt. Die Mischung zwischen Humor und ernst stimmt und wird besonders durch die persönlichen Storys autenthisch. Lohnt sich auch für Glaubensferne. www.erftv.de

Ich wurde am Dienstag auf brutalste Weise meiner beiden Weisheitszähne entledigt. Man schnitt mich auf, bohrte in meinen Zähnen rum und setzte sogar eine Zange auf meine Zähne an. Ich hatte ja auch meine Unterschrift dazu gegeben. Ich bin krankgeschrieben und deshalb zu Hause und gucke viel zu viel fern.

So sah ich gestern das sogenannte “Liebe isst - spezial” auf Prosieben. Bei Liebe istt treffen geht eine Frau bei vier Herren essen, schnuppert ein bisschen in deren Intimsphäre herum und darf dann am Ende mit einen von den Herren ein Wochende verbringen. ProSieben hatte diese Prozedur auf fünf Wochentage verteilt. Doch da jetzt “Germany’s next Möchtegern Topmodel - das Magazin” musste Liebe iist weichen und wurde zeitlich etwas gerafft - von 2,5 Stunden auf 1 Stunde. Das interessante dabei ist, dass es der Sendung keinen Abbruch tut. Es ist genau so langweilig wie vorher.

Bild: Prosieben.de

Seit langem mal wieder ein Video über die neuste Erfindung von Apple.

Mein Freund Tim Müller hat mich am Samstag darauf aufmerksam gemacht, dass nahezu alle Plakatwände mit dem neuen Auris von Toyota beklebt sind. Ich habe darauf geachtet und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Tim hatte recht. Alles ist voll mit Toyota.

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Foto von Fontblog - Dort gib es auch noch weitere Fotos

Laut Spiegel Online ist der Plakatwahnsinn mit ca. 200.000 Plakaten nach 10 Tagen aber wieder vorbei. Achtet drauf solange es noch geht. Es ist echt total krass.

Links:


In der letzten Woche besuchte ich meine Tante in Schwerin und danach noch Stephan in Lübeck. Insgesamt alles sehr erholsam und entspannend.

Meine Rückfahrt verbrachte ich hauptsächlich im ICE 809 von Hamburg nach Düsseldorf und möchte euch ein paar Eindrücke von dieser Bahnfahrt erzählen.

Schon am Bahnhof merkte ich, dass Samstag war. Der HSV hatte gewonnen und die Fans waren gut drauf, was sie im Bahnhof allen anderen Reisenden mitteilten. Ich begab mich zu meinem Gleis und bemerkte eine Gruppe HSV Fans, die irgendwas von “Eure Eltern gehn zum OFC” sangen. Davon fühlte sich ein kleiner, stämmiger, glatzköpfiger Frankfurt Fan angegriffen und ging zu der Gruppe hin mopperte ein bisschen rum und sagte dann (phonetisch) “Ei wenn ihr kei Ahnung habt haltet ihr bese die Frese”.

Dann kam der Zug, die Fans stiegen ein. Ich auch. Sofort nach der Abfahrt ging ein älterer, untersetzter HSVler an mir vorbei, der die Luft mit Alkoholgeruch anreicherte. Der Zugchef begrüßte uns Fahrgäste und machte uns in Deutsch und Englisch darauf aufmerksam, dass dies nicht der ICE nach Frankfurt über Fulda, Kassel sei und wenn man sich verirrt hätte in Hamburg Harburg noch einen anderen ICE nach Frankfurt nehmen könnte.

So fuhren wir erstmal ein bisschen. Nach ca. einer Stunde kündigte der Zugchef an, dass wir in wenigen Minuten Bremen erreichen würden und die HSV Fans sahen sich genötigt ein Lied für den Erzrivalen anzustimmen:

Eins kann uns keiner nehmen
Eins kann uns keiner nehmen
und das ist der pure Hass auf Bremen

Natürlich stieg in Bremen keiner der Hamburg Fans aus. Hinter Bremen kontrollierte der Schaffner die Fahrkarten. Vor mit saß eine Frau, die in vor mir in den Zug gestiegen ist. Sie schlief direkt ein und wurde jetzt anscheinend von der Tatsache überrascht, dass dies nicht der ICE nach Frankfurt über Fulda, Kassel oder war es Kassel, Fulda ist. Sie entschied sich dann mit diesem Zug bis nach Köln und von dort nach Frankfurt zu fahren.

Zwischendurch kamen immer mal wieder Leute vorbei. Die meisten waren auf dem Weg ins BordBistro und einige gaben ihre Überraschung kund: “Was hier ist immer noch nicht das Bistro. Ist der Zug lang”. Viele habe ich wahrscheinlich mit bekommen. Was nicht auf zwei junge Damen zu traf, die anscheinend von einer Weltreise kamen. Zumindest ließen dies ihre Koffer oder sollte ich besser Container sagen, dies vermuten. Sie kündigten sich schon früh durch ein “klack klack, schlurf, stön, klack klack” an, dass umso lauter wurde, je näher sie kamen. Sie eckten immer mit ihrem überbreiten Koffern an die Sitze. Dann drehten sie den Koffer um ihn zwischen den Sitzen hindurchzubugsieren. Anschließend drehten sie den Koffer wieder in Fahrtrichtung, da ja jede Sitzreihe ihren individuellen Abstand hat (sind die blöd?), um wieder mit einem klack klack an die nächste Sitzreihe zu stoßen. Ich stellte mir vor, dass gleich der Zugchef einen Stau im ICE melden müsste, da im Wagen 6 ein Schwertransport sei, der nicht überholt werden könne. Aber das war leider nicht so.

Wir passierten den Hbf Osnabrück. Es scheint hier keinen Fußballverein zu geben, denn die HSV Fans wussten kein Lied anzustimmen. Hinter Osnabrück bemerkte ich ein Paar, das demokratisch auf der Platzsuche war. Es war ein wenig wie bei IKEA.

Sie: “Schatz das hier ist doch schön”
Er: “Ja?”
Und ehe er sagen konnte, dann lass uns doch hier hinsetzen, fand sie einen noch viel schöneren Platz.
Sie: “Schatz das hier ist doch noch schöner”

Der Mann tat mir ein bisschen Leid, da er wohl von Wagen 15 an so jeden Platz begutachtet haben musste. Die beiden verließen den Wagen 6.

Hinter Münster merkte ich, dass Alkohol wieder im Anmarsch war. Im selben Moment ging der ältere Herr an mir vorbei, der sich zu Beginn der Zugfahrt ins Bistro gewankt war und seine Gleichgewichtsprobleme immer weniger in den Griff zu bekommen schien. Er wurde von seinen Mitfahrern mit einem kräftigen LUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUTZ begrüßt.

Es foglte der Bahnhof Dortmund und einige HSV Fans stiegen aus und grölten auf dem Bahnhof direkt Fußballlieder, welche sich in allererster Linie, hauptsächlich und vor allem gegen den BVB und seine Anhänger richteten. Ähnliches passierte auch in Bochum und Duisburg. Sie trafen aber an allen Bahnhöfen keine Anhänger des jeweiligen Vereins.

In Düsseldorf, wo ich letztendlich ausstieg sangen die aussteigenden Fans nichts. Vielleicht haben sie Fortuna Düsseldorf vergessen. Oder war ich vielleicht doch in Osnabrück?

RP Foto Ralph MazerathHeute war meine Familie in der Zeitung. Ganz groß auf Seite 1 des Langenfelder Lokalteils der Rheinischen Post. Es ging um die Unicef Studie, die besagt, dass Familien nicht mehr miteinander reden und unsere Familie sollte da ein Gegenbeispiel sein. Wer den Artikel von Stefanie Mergehenn lesen möchte kann dies auf den Seiten von RP-Online tun.

Wer kennt diesen Spruch nicht. Es (hier ist ein beliebiges Tu-Wort einzufügen) wie Harri. Häufig bezieht sich dieser Ausspruch auf das Wetter. Im Winter 05/06 hat es zum Beispiel geschneit wie Harri. Merke 05/06.

Eigentlich hätte man für den Winter 06/07 ähnliches erwarten dürfen, doch dem wurde nicht so. Mein Winterurlaub, den ich mit meinen Kumpels Jonas und Ändi verbrachte, war recht schneelos. Wir hatten es uns so schön ausgerechnet. In Kössen waren in dieser Zeit Werbewochen. Man musste für den Skipass nichts bezahlen. Aber man musste auch Schnee haben. Kunstschnee in KössenDen einzigen Schnee, den wir in Kössen zu sehen bekamen war Kunstschnee unten im Tal, welcher auch spontan von ca. 1000 Menschen aus dem Land ohne Berge bevölkert wurde.

Also erkundigten wir uns nach einem alternativen Skigebiet und wurden an die Steinplatte verwiesen. 20 Minuten Später und 1500 Meter höher gab es dann auch Schnee. Zwar auch Kunstschnee, aber dafür mehr als eine Piste zum Fahren und wenig Menschen.

Leider konnte man auch hier sehen, wie schön es hätte sein können, wenn Schnee gefallen wäre, aber sich darüber jetzt immer wieder zu beschweren macht ja auch keinen Sinn. Wir hatten viel Spaß und wenn man die Bilder anguckt, dann denkt man sowieso nicht, dass wir eigentlich keinen Schnee hatten.

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Aus Raider wurde Twix, aus Siemens BenQ, aus Coke bei 3 Grad wurde CokeFridge. Ein Mitmachprogramm zur Kundenbindung des Konzerns, der den Weihnachtsmann eingefärbt und populär gemacht hat.

Seit geraumer Zeit gibt es in den Deckeln von Allem wo Cola drin ist Codes. Diese kann man dann auf der CokeFridge Seite eingeben. Man bekommt dann einen Coin gut geschrieben. Diese Coins kann man dann tauschen.

Zum Beispiel und vor allem gegen iTunes Songs. 4 Coins = 1 Song. Also war ich heute beim netten Getränkehändler. Dort bekam ich die Erlaubnis mir Coladeckel abzuschrauben. Ich hab jetzt den Versuch mit 34 Codes gewagt, weil ich dachte, dass ich ewig brauche um sie einzutippen. Die Codes haben nämlich 16 Zeichen. Aber auch das gib relativ schnell und so habe ich fünf Songs gekauft und bin hochzufrieden.

Martin-Luther-Kriche

Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber ich hatte trotzdem Lust der geneigten Leserschaft von meinem Heiligen Abend, eher vom Heiligen Nachmittag, wenn es das den gibt, zu berichten. Bekannt ist ja, dass ich meinen Zivildienst bei der Evangelischen Kirchengemeinde Langefeld im Gemeindebezirk Reusrath ableiste. Dazu gehört auch, dass ich am Heiligen Abend arbeiten musste.

Wir hatte fünf Gottesdienste, die ersten vier im Stundentakt mit insgesamt 850 Gottesdienstbesuchern. Ich habe noch nie so viele Menschen auf einmal in eine Kirche stürmen sehen. Zeitweise fragte ich mich, warum die Menschen nicht ihren einzigen Gottesdienstbesuch auf einen anderen Tag legen können. Da ist dann auch mehr Abwechselung geboten, denn an Weihnachten wird in den Familiengottesdienst thematisch immer das Gleiche behandelt. Aber zurück nach Reusrath.

Dort hatte ich während des letzten Gottesdienstes Zeit ein paar Fotos zu machen. Wir hatten einen Scheinwerfer vor der Kirche aufgebaut, der eine Lichtsäule in den Himmel zauberte. Schauts euch an.

Hallo liebe TV-Sender aus Deutschland!

Ich bin euer Mann. Macht eine Sendung über mich. Ihr werdet es nicht bereuen. Eure Quoten werden explosionsartig in die Höhe schnellen und Thomas Gottschalk in den Schatten stellen, denn das was ich bin, was ich kann und was ich vorhabe gab es bisher noch nie im Deutschen Fernsehen. Ihr lauft also nicht Gefahr, dass man euch vorwerfen wird, dass die Sendung über mich nachgemacht sei. Folgendes könnt ihr verwenden:

  • Ich will auswandern in ein fernes Land (nennen wir es mal Lillput)
  • Ich bin kein guter Heimwerker
  • Mein Zimmer ist vier Quadratmeter groß und braucht einen Raumteiler
  • Außerdem gibts in meinem Haus viel zu tun.
  • Ich bekomme mein Leben nicht auf die Reihe
  • Meine Kinder sind schwer erziehbar
  • Ich lebe von Sozialhilfe
  • Ich finde keinen Job, vermittelt mir einen
  • Hatte ich erwähnt, dass ich auswandern möchte
  • Mein Freund will mit mir schlafen und seine Mutter will uns dabei zugucken. Ich Trau mich aber nicht. Frau Kallwass helfen sie mir. Vielleicht bin ich ja doch zu prüde (Das Dr. Sommer Team darf sich auch gerne melden)
  • Ich gehöre einer fundamentalistischen Gruppe an und besuche Sektenveranstaltungen
  • Herr Jauch geben Sie mir eine zweite Chance
  • Ich bin ein Star holt mich hier raus
  • Ich kann ganz toll Karaoke singen. Bei Bedarf lerne ich den Text auch auswendig und spreche bei jeder x-beliebigen Castingshow vor.
  • Ich habe meine ungeborenes Baby gegessen (Es ist Supernannys Schuld. Es hat auf die Rote Karte auf der stillen Bohrmaschine nicht gehört). Frau Salesch - ein Fall für Sie. Sie können auch Lenßen und Partner vorbeischicken. K11, Toto und Harry warten schon draußen.
  • Ich bin auf ein Handy Abo, einen 0190-er Dialer, sowie auf fiese Trickbetrüger auf Kaffeefahrten, im Internet und auf der Straße hereingefallen. Sie sagten sie würden mich für 100€ zum Mond fliegen.
  • Ich bin wahnsinnig spontan, “Genial daneben” und “Frei Schnauze” sagt jeder “Gott sei Dank, dass Sie da sind” hier in der “Schillerstraße”.
  • Außerdem habe ich mal den recycelten Pommespicker von Michael Schumacher benutzt.

MICH KOTZT DAS FERNSEHPROGRAMM AN. WERDET WIEDER KREATIV UND KLAUT NICHT ÜBERALL SCHLECHTE SENDUNGEN UND GÖNNT DEN ANDEREN DEN ERFOLG GUTER SENDUNGEN.

  • Ich könnt auswandern

Ps.: Nichts der oberen Punkte hat etwas mit mir zu tun. Sie sind frei erfunden.

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